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Klassische Musik und Oper von Classissima

Felix Mendelssohn

Montag 16. Januar 2017


Klassik am Mittag

2. Januar

Cellomusik

Klassik am MittagSendung Nummer 752 3.1.2017 & 8.1.2017, 12 Uhr Heute präsentiere ich Ihnen wunderbare und gesangliche Musik für das Cello als Soloibnstrument und zwar nicth die beliebten Schätzchen wie den Schwan, einmal quer durch den musiklaischen Blumengarten. __________________________________________________ Playlist: 1.) Felix Mendelssohn Bartholdy Complete Works for Cello and Piano Duo Arp Frantz Plattenverlag: Genuin Leipzig Erscheinungsjahr: 2008__________________________________________________ 2.) Jaqueline du Pré spielt Elgar und Brahms Daniel Barenboim Klavier London Symphony Orchestra Plattenverlag: Die Zeit Klassik Edition Nr. 14 / EMI Erscheinungsjahr: 2006__________________________________________________ 3.) Mischa Maisky Martha Argerich in Concert Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2005__________________________________________________ 4.) Concerto Barocco Plattenverlag: www.voicesofmusic.org__________________________________________________ 5.) Schubert Fantasy in C Duo in a Arpeggione Sonata Pieter Wispelwey Cello Paolo Giacometti Klavier Plattenverlag: Onyx Erscheinungsjahr: 2009__________________________________________________ 6.) Mendelssohn cello sonatas, variations, 7 songs without words Mischa Maisky Cello Sergio Tiempo Klavier Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2002

ouverture

24. Dezember

A Festival of Nine Lessons and Carols (Rondeau)

A Festival of Nine Lessons and Carols ist eine britische Tradition. Der Name dieses Gottesdienstes, der am Heiligabend in vielen Gemeinden stattfindet, verrät bereits den Ablauf: Neun Texte aus der Bibel („lessons“) werden gelesen, und dazu werden Weihnachtslieder gesungen. Welt- weit bekannt sind die Gottesdienste, die alljährlich im King's College in Cambridge gefeiert werden; sie werden seit 1928 von der BBC im Rundfunk übertragen.  In Deutschland wird dieser Brauch mittlerweile ebenfalls vielerorts aufgegriffen. So lädt auch der Neue Knabenchor Hamburg seit 2014 zum Festival of Nine Lessons and Carols; das ursprüngliche Konzept aber wurde für die Weihnachtskonzerte modifiziert: „Rufus Beck rezitiert keine biblischen oder vorrangig geistlichen Geschichten, sondern vielmehr fantasievolle Nacherzählungen der weihnachtlichen Ereignisse sowie Gedichte rund um das große Fest“, schreibt Chorleiter Jens Bauditz in seinem Geleitwort zu dieser CD. „Die Lesungen sollen Kinder wie Erwachsene einladen, sich mal heiter und mal besinnlich auf die innere Reise nach Bethlehem zu begeben. (..) Die musikalische Auswahl fand hingegen ganz im Sinne der alten englischen Tradition statt.“  Und so beginnen die jungen Sänger, ganz klassisch, mit Once in Royal David's City. Es erklingen zahlreiche bekannte Carols, von Ding! Dong! Merrily on High bis zu Away in a Manger und von The First Nowell bis hin zu O Come, All Ye Faithful. Auch das beliebte Hark! The Herald Angels Sing von Felix Mendelssohn Bartholdy, als abschließender Hymnus, darf natürlich nicht fehlen.  Zwischen die althergebrachten Sätze hat Bauditz einige neue eingefügt; Meeres Stille beispielsweise hat die Hamburger Komponistin Gloria Bruni (*1955) eigens für den Chor geschaffen. Rufus Beck liest dazu Texte von Hoffmann von Fallersleben bis James Krüss. Und wer den kleinen Nick schätzt, der kann sich über Heiligabend von Rene Goscinny freuen.  Der Neue Knabenchor Hamburg singt hörenswert – blitzsauber, wohlab- gestimmt und farbenreich. Das Ensemble profitiert davon, dass es nicht nur über Sopran und Alt verfügt, sondern auch die älteren Sänger nach dem Stimmwechsel weiter mitwirken können. Auf dieser CD erklingen immer- hin Chorsätze für bis zu achtstimmigen gemischten, dreistimmigen Knaben- und vierstimmigen Männerchor. Das ist beachtlich, und es sorgt zugleich enorm für Abwechslung. Langeweile kommt beim Anhören dieser CD jedenfalls nicht auf – obwohl es „nur“ A-cappella-Chorgesang plus Lesungen gibt. Sehr gelungen! 




ouverture

20. Dezember

Edition Carl Philipp Emanuel Bach (Hänssler Classic)

Eine enorme Box mit Musik von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 bis 1788) legt Hänssler Classic all jenen auf den Gabentisch, die nicht dem Irrtum verfallen sind, es habe zwischen Johann Sebastian Bach und der Wiener Klassik im deutsch- sprachigen Raum eigentlich keine Musik gegeben, die man kennen müsste.  Carl Philipp Emanuel Bach war der zweite überlebende Sohn von Johann Sebastian Bach. „In der Komposition und im Clavierspielen habe ich nie einen anderen Lehrmeister gehabt als meinen Vater“, soll „CPE“ später berichtet haben. Es war offensichtlich eine gute Schule; schon 1738 engagierte Kronprinz Friedrich von Preußen den Musiker. Viele Jahre lang begleitete der „Berliner Bach“ dann als Erster Cembalist den König beim Flötenspiel. Das war nicht immer eine Idylle, wie sie das berühmte Gemälde vom Hofkonzert in Sanssouci ver- muten lässt. Erinnert sei nur daran, dass in diesen Zeitraum auch der Sie- benjährigen Krieg fällt, mit verheerenden Auswirkungen.  Als 1767 Taufpate Georg Philipp Telemann starb, wurde Carl Philipp Emanuel Bach sein Nachfolger als städtischer Musikdirektor und Kantor am Johanneum in Hamburg. Dort hatte er eine Vielzahl von Aufführungen in allen fünf Hauptkirchen zu leiten, er komponierte die erforderliche, überwiegend geistliche, Musik und vernachlässigte darüber zugleich das Konzertieren nicht. Er hatte einen exquisiten Freundeskreis und pflegte eine umfangreiche Korrespondenz; in seinem gastfreundlichen Hause gingen nicht nur Musikerkollegen gern aus und ein. Letztendlich war der „Hamburger“ Bach zu Lebzeiten um vieles berühmter als sein Vater.  Die Nachwelt freilich flicht auch dem Musiker keine Kränze. Und während in Berlin dank Felix Mendelssohn Bartholdy Bachs Matthäuspassion „wiederentdeckt“ und bejubelt wurde, geriet das Werk von Carl Philipp Emanuel Bach in Vergessenheit. Und es dauerte lange, bis er wieder geschätzt und geehrt wurde.  Noch Beethoven meinte respektvoll: „Von Emanuel Bachs Klaviersachen habe ich nur einige Sachen, und doch müssen einige jedem wahren Künst- ler gewiss nicht allein zum hohen Genuss, sondern auch zum Studium dienen.“ Doch bis heute existiert keine vollständige Notenedition. Auf CD sind in den letzten Jahren aber immer breitere Ausschnitte des Schaffens von Carl Philipp Emanuel Bach zugänglich geworden. Sein umfangreiches Werk umfasst nahezu alle Gattungen; am häufigsten allerdings kompo- nierte er für das „Clavier“, unter welchem Begriff seinerzeit sämtliche Tasteninstrumente, vom flüsterleisen Clavichord bis hin zur Orgel, zusam- mengefasst wurden.  Die vorliegende Box bietet auf 54 CD die bislang umfassendste Kollektion von Musik des großen Meisters der Empfindsamkeit. Auf 26 CD finden sich Werke für das Clavier, durchweg in Aufnahmen mit Ana-Marija Markino- va. Klavierkonzerte sind auf weiteren vier CD in den exzellenten Einspie- lungen mit Michael Rische zu hören; die Cembalokonzerte sowie ein Teil der Sinfonien mit Ludger Rémy und seinem Ensemble Les Amis de Philippe sowie mit Florian Birsak und der Camerata Salzburg unter Roger Norring- ton. Die Hamburger Sinfonien hat das Stuttgarter Kammerorchester unter Wolfram Christ eingespielt. Die Cello-Konzerte sind in der Aufnahme mit Julian Steckel und dem Stuttgarter Kammerorchester vertreten, die Oboenkonzerte mit József Kiss und dem Ferenc Erkel Chamber Orchestra. Die Flötenkonzerte spielt Patrick Gallois mit der Toronto Camerata, die Flötensonaten Dorothea Seel mit Christoph Hammer am Fortepiano. Kammermusik mit Traversflöte gibt es zudem in einer Aufnahme mit dem Collegium Pro Musica. Sonaten für Cembalo und Violine haben Roberto Loreggian und Federico Guglielmo eingespielt. In das Orgelwerk teilen sich Friedemann Johannes Wieland und Luca Scandali.  Die Quartalsmusiken sowie Hamburgische Festmusiken – geschaffen anlässlich der Amtseinführung zweier Pastoren – erklingen mit der Himlischen Cantorey und Les Amis de Philippe unter Leitung von Ludger Rémy. Das Magnificat ist in einer Einspielung mit Arleen Augér, Helen Watts, Kurt Equiluz, Wolfgang Schöne sowie der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart unter Helmuth Rilling zu hören.  Die Aufzählung ist, im Bereich der Instrumentalmusik, damit noch nicht ganz vollständig; es wird aber deutlich, welche Schätze hier gehoben worden sind. Wer sich einen ersten Überblick über das Werk Carl Philipp Emanuel Bachs verschaffen will, der kann dies mit der Box ganz hervor- ragend – und auch der Kenner findet so manche Rarität. Sehr lohnend! 

ouverture

13. Dezember

Weihnachten in Leipzig (Deutsche Grammophon)

Weihnachtsmusiken „made in Leip- zig“ hat die Deutsche Grammophon auf dieser CD versammelt – und wie man sieht, hat die Stadt an der Pleiße so einiges zu bieten. Da wären, natürlich, an erster Stelle Johann Sebastian Bach und der Thomaner- chor. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass seinerzeit auch die Leipziger Universität eine Ausbil- dungsstätte war, aus der viele berühmte Musiker hervorgegangen sind – so haben Johann David Heinichen und Georg Philipp Telemann in Leipzig studiert. Sie sind mit festlichen Orchesterstücken auf dieser CD vertreten.  1843, im Jahre des hundertsten Jubiläums des Gewandhausorchesters, wurde auf Initiative des damaligen Gewandhauskapellmeisters, Felix Mendelssohn Bartholdy, das Conservatorium für Musik in Leipzig gegründet. An dieser ältesten Musikhochschule Deutschlands lernten und wirkten viele bedeutende Musiker; diese CD erinnert ganz besonders an Max Reger (1873 bis 1916), der dort als Professor lehrte. Sie erinnert aber auch an Gustav Schreck (1849 bis 1918), Absolvent des Konservatoriums und Thomaskantor seit 1893, und an Erhard Mauersberger, Thomaner unter Schreck, ebenfalls Absolvent des Konservatoriums und Thomas- kantor von 1961 bis 1972. Zu hören sind auf der CD Vokalsätze von diesen Komponisten, gesungen vom Thomanerchor unter Georg Christoph Biller.  Die Chorsätze von Michael Praetorius (1571 bis 1621) und Hieronymus Praetorius (1560 bis 1629) sowie dem Zwickauer Kantor Cornelius Freundt (um 1535 bis 1591) haben nicht unmittelbar etwas mit der Stadt Leipzig zu tun; allerdings gehören sie zum Repertoire der Thomaner, und vom Publikum werden sie geliebt. Insofern haben sie zu Recht einen Platz auf dieser stimmungsvollen CD, die viele Facetten des Leipziger Musiklebens aufleuchten lässt. 



Felix Mendelssohn
(1809 – 1847)

Felix Mendelssohn (3. Februar 1809 - 4. November 1847) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, weltweit erster Dirigent in heutiger Funktion und Gestalt, Gründer der ersten Musikhochschule in Deutschland und „Apostel“ der Werke Händels und J. S. Bachs.



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